DLM 2025: Starker zweiter Teamerfolg in Runde 3 TeamNSJ Ole!

Am zweiten Turniertag wurde lediglich eine Runde gespielt. Am Nachmittag war Zeit die Stadt zu erkunden und sich bereits auf den Viertrundengegner vorzubereiten. 

Im Kampf gegen die favorisierte Zweitvertretung vom Gastgeber aus NRW lief unser Team zwar erst einen Rückstand hinterher, konterte aber stark und gewann das Match nach langem Kampf mit 5-3 Punkten!

In Runde 4 wartet mit Sachsen-Anhalt eine weitere nominell überlegene Mannschaft, aber in der aktuellen Form unserer Nachwuchshoffnungen können wir auch da optimistisch sein. 

Girl-Power

Wer mehr zum heutigen Kampf gegen NRW 2 wissen will, weiß was zu tun ist 🙂

Brett 6: 

Emma kam mit der heutigen Eröffnung nicht besonders gut zurecht. So brauchte sie trotz der weißen Steine etwas lange um ihre Figuren auf die gewünschten Felder zu bringen. So schaffte ihr Gegner es böse taktische Drohungen aufzustellen. Irgendwann übersah Emma eine und verlor leider. 

Brett 5: 

Edward hatte überhaupt keine Probleme als Nachziehender Ausgleich zu bekommen und im Mittelspiel sogar die Initiative zu erreichen. Ich glaube es spricht sich langsam rum wie sehr ich „gute“ Springer liebe und so auch supergerne die Partien aus der ferne verfolge :).

Hier zerfiel die weiße Verteidigung mit Le1 –) Txd4! und kurz darauf der Sieg

Danke Edward, der Rest war feine Technik und der Ausgleich!“

Brett 8: 

Knappe 20 Züge merkte man Amaia kaum einen Spielstärkeunterschied, dieser betrug offiziell knapp 700 Elo-Punkte. 0.0 schmeißt die Maschine raus, ehe Amaia doch ein haarsträubender Fehler passiert und in eine Bauerngabel läuft. Danach kämpfte sie zwar noch weiter, konnte den erneuten Rückstand aber nicht verhindern. 

Brett 4: 

Mit welchem Lob soll ich Nazar noch gerecht werden ?! schwierig! Erneut spielte er sehr druckvolles Schach und hatte durchgehend die Kontrolle und öffnete gekonnt das Brett. Seine Gegnerin war am Damenflügel hingegen noch unterentwickelt und das wurde nahezu perfekt bestraft. Als sie einen vergifteten Bauern in allerdings schon verlorener Stellung schlug, konnte Nazar taktisch einen Figurengewinn feiern. Den Rest brachte er sicher nach Hause zum erneuten Ausgleich. 

Starke Mittelachse

Brett 7: 

Für mich war die Eröffnung und das frühe Mittelspiel bei Jiahui nicht wirklich einzuschätzen. Beide Parteien hatten einen eingenisteten Springer in der gegnerischen Hälfte. Selbst die Blechtrommel springt teilweise hin und her. Aber ein großer Vorteil für Jiahui war ein besseres Zeitmanagement, als ihre junge Gegnerin. So wich sie zurecht der Zugwiederholung aus und öffnete das Zentrum. Direkt im Anschluss kam der große Fehler der NRW-lerin und im 32.Zug hat Jiahui eine Qualität mehr, gewann aber durch Zeitüberschreitung zum wichtigen 3-2!

Somit gab es bei den Topbretter noch 3 Duelle auf nomineller Augenhöhe, wir brauchen nur noch 3 Punkteteilungen und die waren kaum in Gefahr. 

Brett 3: 

Antal eroberte in der späten Eröffnung bereits SL gegen Turm und 2 Bauern. Im Mittelspiel sicherlich immer ein Vorteil. Er schaffte es auch am K-Flügel etwas Druck aufzubauen, aber die Verstärkung gelang nicht wirklich. So gab er die 2 Figuren zurück und spielte ein DL-Endspiel mit Minusbauer, allerdings hatten die Läufer unterschiedliche Farben und somit eine hohe Remiswahrscheinlichkeit. Doch als beide Spieler hin und her zogen und sich die Hände zum Remis gaben, war die Stellung theoreitsch verloren, allerdings sehr schwer zu berechnen, wobei es der NRW-ler womöglich hätte probieren müssen, aufgrund des MKs … Uns war es recht :). 

Kämpften am Ende um den Teamerfolg

Brett 2: 

Sehr kompliziert und spannend verlief auch die Partie bei Bert. Der Beobachter möge gedacht haben, Qualle mehr =  Vorteil für Bert. Doch sein Gegner hatte auch noch 2 Bauern + die Initiative. Schwierig (Vermutlich schlechter) musste man es wohl einschätzen, aber auch hier war vor allem das deutlich bessere Zeitmanagement ein großer Faktor. Während sein Gegner nach 20 Zügen schon auf einer Minute runter war, hatte Bert zumindest noch 20 auf der Uhr. So wurde es dennoch auf beiden Seiten ungenauer, dort Bert konnte vereinfachen und hatte schließlich ein gewonnenes DT vs DL Endspiel auf dem Brett, welches er zum Teamerfolg nach Hause brachte. 

Brett 1: 

Ich könnte abkürzen das Turmendspiele bei Tim womöglich wirklich alle Remis sind :). Aber das würde seiner Leistung nicht gerecht werden. Denn er öffnete mutig mit g5 seine Königsstellung. Forcierte den Damentausch und erreichte gegnerische Schwachpunkte. Dabei gewann er sogar einen Bauern und hatte ein scheinbar klar gewonnenes Doppelturmendspiel auf dem Brett. Aber wir haben auch gestern schon gelernt, die sind nicht immer so leicht, wie sie die Engine aussehen lässt. Dennoch machte Tim es sehr lange sehr gut. 

Aber mal ehrlich, wer hätte hier den *einzigen* Gewinnweg gefunden. Puh ich bin ehrlich, ich hätte vermutlich auch Txg2 gemacht –) Danach ist leider sofort Remis … Wer es nicht glaubt soll gerne selber nachprüfen :). 

Somit stand am Ende ein verdienter 5-3 Sieg auf dem Ergebniszettel! 

Wir sagen: Bravo und weiter so! #Daumendrück für die morgige Doppelrunde. 

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